EIN FILM VON MARIA SCHRADER. NACH DEM BESTSELLERROMAN VON ZERUYA SHALEV
AB 08.11.2007 IM KINO

CAST & CREW

Maria Schrader
Drehbuch & Regie

LIEBESLEBEN ist Maria Schraders Regiedebüt. Für die Verfilmung des Bestseller-Romans von Zeruya Shalev schrieb sie gemeinsam mit Laila Stieler das Drehbuch. Als Co-Regisseurin zeichnete sie bereits bei Dani Levys MESCHUGGE verantwortlich.
Ihr Schauspieldebüt gab die gebürtige Hannoveranerin 1983 als Schülerin am Staatstheater Hannover. Im gleichen Jahr begann sie ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, drei Jahre später zog sie nach Berlin. Gemeinsam mit Regisseur Dani Levy schrieb sie 1988 das Drehbuch für dessen Komödie ROBBYKALLEPAUL, in dem sie auch ihre erste Kinorolle übernahm. Für ihre zweite gemeinsame Arbeit mit Dani Levy, I WAS ON MARS, wurde sie 1992 mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. Es folgten u.a. die Filme EINER MEINER ÄLTESTEN FREUNDE (1993, Regie: Rainer Kaufmann), BURNING LIFE (1993, Regie: Peter Welz), FLIRT (1994, Regie: Hal Hartley), KEINER LIEBT MICH (1994, Regie: Doris Dörrie), STILLE NACHT (1996, Regie: Dani Levy), DER UNFISCH (1996, Regie: Robert Dornhelm), BIN ICH SCHÖN (1997, Regie: Doris Dörrie), MESCHUGGE (1998, Regie: Dani Levy/Maria Schrader), AIMÉE UND JAGUAR (1998, Regie: Max Färberböck), EMIL UND DIE DETEKTIVE (2000, Regie: Franziska Buch), JOSEPHINE (2001, Regie: Rajko Grilic), VÄTER (2002, Regie: Dani Levy), THE TULSE LUPER SUITCASES (2003, Regie: Peter Greenaway), ROSENSTRASSE (2003, Regie: Margarete von Trotta) und SCHNEELAND (2005, Regie: Hans W. Geissendörfer).
Als Schauspielerin wurde Maria Schrader für ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnet: Nach dem Bayerischen Filmpreis (1995/1999) und dem Bundesfilmpreis (1995/1999) erhielt sie bei der Berlinale 1999 (gemeinsam mit Juliane Köhler) den Silbernen Bären als Beste Darstellerin in Max Färberböcks Drama AIMÉE UND JAGUAR.
Nach über 10-jähriger Bühnenpause stand Maria Schrader von 2002 bis 2005 bei den Nibelungenfestspielen Worms unter der Regie von Dieter Wedel und Karin Beier als Kriemhild auf der Bühne. Am Theater Basel war sie 2003 in „Der Seidene Schuh“ (Regie: Stefan Bachmann) zu sehen. Diesen Herbst arbeitet Maria Schrader erneut mit der Regisseurin Karin Beier zusammen: Für Yasmina Rezas Stück „Der Gott des Gemetzels“, das am 1. Dezember 2007 am Schauspiel Köln Premiere feiert.

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